Malerei – Medea J. H., MA.

Informationen

  • 1960 in Deutschland geboren,
  • Studium Kunstpädagogik/Kunstgeschichte
  • Techniken: Acryl, Tempera, Aquarell, Mischtechniken, Object Trouve
  • Themen: Mythologien, archaische Bräuche, Traumarbeit, Trance, Phantasiereisen, Energien
  • Darstellungen in realer, surrealer, magischer und abstrakt- verschlüsselter Symbolik

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Ausgewählte Arbeiten

Missing Link
80×60 Acryl auf Leinwand / 1999Immer wiederkehrende Unterwasserträume – atmen unter Wasser, welch ein Geschenk – in einer verlassenen Töpferei im Meer befindet sich das Missing Link, das Modell für die Möglichkeit des Lebens im Wasser eine Figur halb Mensch halb Fisch, geformt wie ein Chromosom mit einem Kopf in der Mitte und den beiden Körpern davon abgehend.
Die Reise Teil 1 und Teil 3, ( Teil 2 verkauft )
80×60  Tryptichon / Tempera auf Bütten / 1995Phantasiereise zu einem Unterwassertempel und zu den heißen Quellen der Tiefsee. Bewußte Umkehrung der Elemente, als Rahmen dargestellt, thematisch zu dem intellektuellen und seelischen Bezug der Reise.
Teil 1: Zwischen den Welten, das Feste weicht dem Flüssigen
Teil 2: Im Rund des Tempels, das Bewegliche wird fest
Teil 3: Das Opfer, Das Feste wird zum Luftigen, der Weg führt nach oben.
Hekate
80×60  Acryl auf Leinwand / 1997Hekate war für mich im Zusammenhang mit dem Argonauten-Zyklus durch starke Affinitäten zu Medea aufgetaucht. Der Kontakt wurde durch mehrere Träume mit Durchgangsriten und Rituellen Morden, in denen  Thymian als ein besonderer Schlüssel auftauchte, bestätigt. In Anlehnung an ein Gedicht aus Agrippa v. Nettesheim`s De Occulta Philosophia  1510 und Beschreibungen v. Robert Graves, Greek Myths…. entstand die Bildversion. Zuordnungen: Mehrere Mäuse, Efeu und Rainfarn für belebende sinnliche aber auch tödliche Berauschung, Epilepsie, Abtreibung und Unsterblichkeit, die Kröte als Träger der Magie, das Gesicht der Alten, die Landschaft mit Kreuzweg und die Priesterin als Einheit (der Weg ist das Ziel) und die ihr zugeordneten Tiere.
Ereshkigal und Innana
80×60   Acryl auf Leinwand / 1997Durch eine lange Periode der Erforschung der sumerischen, akkadischen und assyrischen Mythen, im Besonderen der Gilgamesh- Epos und die Entstehungsgeschichte der Götter, sowie der Zyklus Innana (Ishtar) in der Unterwelt . Im Traum erschien mir Ereshkigal in der Unterwelt. Sie fiel mich an und ich wurde von ihr nur dadurch am Leben gelassen, indem ich durch das Tor der Waschküche (!) ging. Im Bild als Waschmaschine dargestellt, um die Verbindung zu den lebensspendenden Wasserschläuchen herzustellen, die Inanna wiederbelebten, nachdem ihr Gemahl Dumuzzi sich für sie opferte. Zuordnungen : Die 7 Regenbogentore als die 7 Programme und Stationen der Dämonen in uns, 4 Göttertafeln als Attribute v. Sonne und Mond, männl. und weibl. in uns. Der Stab des Nergal und der bittersüße Nachtschatten als Todespein. Der Kessel der Wiedergeburt als Verbindung zu allen 3 Unterweltsgottheiten (siehe  Hel, Hekate :Kesselrituale).
Babi Baboon
80×60  Acryl auf Leinwand / 1999Traum: Der Umzug des Babi Baboon in indischer Umgebung. Die Strassen sind menschenleer nur die Klageweiber und besessene Tänzerinnen folgen dem gut bewachten Wagen. Der mit Sigillen und Schutzzeichen bedeckte Sakophag des Babi Baboon birgt den Tod durch die Pest, wenn man ihn öffnet, erkennt man zwei Skelette denen die unheilvolle Energie leuchtend entströmt…wehe dem der ihn öffnet
Trans-Art  (Serie)
70×50 Acryl auf Leinwand / 2001Trance-Erfahrungen bildlich dargestellt – Hier: Sufi-Trance mit gesungenem Mantram
Lebensrad
80×60 Tempera auf Bütten / 1996Traum: Die Helfer vollbringen immer noch Wunder der Heilwerdung.
Die Säulen des Himmels
80×60 Tempera auf Bütten / 1995Die Säulen des Tempels sind auch die Säulen des Himmels, die Opfer die wir bringen sind immer von unserem Fleisch und Blut, Unschuld spiegelt sich im reinen Wasser, keiner warf den ersten Stein
Tore zur Unterwelt
80×60 Tempera auf Bütten / 1997/ 98Hekate, Ereshkigal, Lilith, Medusa <br>Wanderer im Dunkeln, wohin dein Weg auch geht, die Gefährtinnen mögen dich führen, auf daß dein Fuß vom Styx nicht benetzt werde.
Meli
80×60  Acryl auf Leinwand / 1999Traum : Ein Fluch durch den Geist eines mehrmals durch Abtreibung verstorbenen Kindes. Im Honigglas auf eine Insel verbannt, bis Sonne und Mond das Wasser rot färben…
Feuerfalter
80×60  Acryl auf Leinwand / 1999Traum: Das Ende einer Epoche. Der Feuerfalter kann nicht mehr fliegen, wenn seine Flügel berührt werden, unweigerlich ist er zum Tode verurteilt.
Kali-lilith
70×50  Aquarell auf Bütten / 1999
Shiva
70×50  Aquarell auf Bütten / 1999
Octopus/ Yog Sothoth
70×50  Aquarell auf Bütten / 1999
Succubus
150×50 Tryptichon / Acryl auf Leinwand / 2000Als Verwandte der Ereshkigal tauchte später die Dämonin der feuchten, aber auch bedrückenden Träume auf. Die Identität des Succubus ist unglaublich stark, da sie nicht so distanziert ist. Hat sie erst einmal ihre Krallen eingeschlagen, kann man sie kaum abschütteln, sie erweist sich als zäh und klebrig sowohl für das Opfer als auch für den Geist, den sie benutzt. Die Folgen sind sexuelle Berauschung, gekoppelt mit Erstickungs- und Schwindelgefühlen für das Opfer, sowie irrsinnige Flugakrobatik, Spaß an der Bedrohung der Opfer und emotionale  Ver- Wandlungs-Spiele für die Besessene